Reisen & Preise

Teures Hotelfrühstück

Ob Crossant, Rührei oder Müsli: In der Schweiz ist der Gang zum Frühstücksbuffet im Hotel besonders teuer, das zeigt eine internationale Frühstücksanalyse des Hotelportals HRS.

27. Januar 2014. Tausende von Reisenden starten am hoteleigenen Frühstücksbuffet in den Tag. Eine Frühstücksanalyse des Hotelportals HRS hat nun die Preise für die erste Mahlzeit des Tages unter die Lupe genommen. Nicht immer ist der Preis inbegriffen. Bei zwei von drei Hotels kostet das Frühstück extra. Verglichen mit den durchschnittlichen Extrakosten von Euro 10.32 pro Frühstück bezahlen die Hotelgäste in der Schweiz mit Euro 16.05 am meisten. Analysiert wurden 20 Länder. Hotelgäste in Deutschland erhalten das morgendliche Mahl mit durchschnittlich Euro 8.16 recht günstig. Die Frühstückkosten steigen in allen untersuchten Ländern analog zur Hotelkategorie. Dafür erwartet den Gast mit steigender Sternezahl meist auch die grösste Auswahl. In der Schweiz etwa kostet das 5-Sterne-Frühstück durchschnittlich Euro 31.19.

Hungrige Early Birds

Jeder siebte Business Traveller (14.3 %) wünscht sich ein so genanntes Early-Bird-Frühstücksangebot noch vor den regulären Frühstückszeiten und ist sogar bereit extra dafür zu bezahlen, das zeigt eine aktuelle eResult Studie im Auftrag von HRS. Vor allem Business-Hotels richten sich häufig auf die besonderen Bedürfnisse der Geschäftsreisenden ein. 15.8 % der bei HRS gelisteten Hotels bieten ein sogenanntes Early-Bird-Frühstück an.

Auswertungsdetails
HRS hat das Frühstücksangebot seiner mehr als 250.000 Hotelpartner weltweit ausgewertet und
auf dieser Basis die Durchschnittpreise pro Land ermittelt.

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Was kostet eine Partynacht?

15. Juli 2012. Der Preisvergleich für einen (Party)Abend in beliebten touristischen Städten auf der ganzen Welt: Mit dem TripIndex 2012 veröffentlicht Tripadvisor spannende Zahlen. In die Kalkulation fliessen Gesamtkosten für eine Nacht im Doppelzimmer, eine Taxifahrt, ein Cocktail pro Person und ein Dinner for two ein. Demnach ist Hanoi, Vietnam die preiswerteste Stadt: Die TripIndex-Kosten belaufen sich hier auf 112,66 Euro. In London dagegen müssen Touristen tiefer in die Tasche greifen, sie zahlen 413,97 Euro.

„Der TripIndex dient Reisenden als Orientierungshilfe und zeigt, was der Euro wo wert ist”, sagt Pia Schratzenstaller, Pressesprecherin von Tripadvisor in Deutschland. „Die Liste belegt, dass ein Abend in vielen asiatischen, aber auch einigen europäischen Destinationen wie Warschau oder Sofia im Vergleich sehr erschwinglich ist, sobald man dort ist. In einigen Städten, denen der Ruf vorauseilt, teuer zu sein – wie London, Paris und New York – kommt die Studie zu dreimal so hohen Preisen.“

Hotelpreise machen den Unterschied

Die Kosten für das Doppelzimmer sind der ausschlaggebende Faktor bei der Suche nach den günstigsten und teuersten Städten im TripIndex: Den günstigsten Durchschnittspreis pro Nacht in einem 4-Sterne-Hotel gibt es in Bangkok mit knapp 65 Euro, während Schlafen für Reisende in London am teuersten ist (288,79 Euro). So sind in dieser Studie Londons Hotelzimmer viereinhalb Mal so teuer wie in Bangkok. Der Preis für ein Doppelzimmer beläuft sich im Durchschnitt der zehn günstigsten Destinationen auf 90,49 Euro, während derjenige der teuersten auf 190,60 Euro kommt. Somit sind Zimmer in den zehn teuersten Städten fast zweieinhalb Mal so kostspielig wie in den zehn günstigsten.

Sparen in Südostasien

Mit vier Städten sind südostasiatische Destinationen vorranging in den günstigen Top-Ten vertreten. Darunter fallen das erstplatzierte Hanoi, Bangkok (Platz drei), sowie das fünft- und neuntplatzierte Kuala Lumpur und Jakarta.

Verhältnismäßig teuer in Europa

Europäische Städte dominieren die Liste der teuersten Zehn, mit London als Spitzenreiter, gefolgt von Oslo (400,26 Euro) und Zürich (387,37 Euro). Paris (384,32 Euro), Stockholm (378,14 Euro) und Kopenhagen (341,25 Euro) belegen die Plätze vier, fünf und acht. Im Mittelfeld finden sich Wien (Platz 21 / 244,91 Euro) und München (Platz 24 / 235,60 Euro) wieder.